Jugendtheater Festival Impulsiv

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Programm impuls!v 2009

Do. 25.06.2009; 18.00 Uhr, Münzplatz Koblenz
SHANGILIA (KENIA) mit “SHANGILIA MTOTO WA AFRICA

Das Musik- und Akrobatikprogramm von Shangilia (Kenia) ist eine temporeiche Mischung aus Akrobatik, Tanz und Rhythmik. Die Jugendlichen haben mit dem Leiter des Projektes Japheth Njenga sowohl eine hohe künstlerische Qualität erreicht, also auch ein ansprechendes Arrangement zusammengestellt. Shangilia wurde 1994 von der kenianischen Schauspielerin Anne Wanjugu gegründet, um der wachsenden Zahl von Kindern auf den Straßen Nairobis einen Ort der Sicherheit und der Entfaltung entgegenzusetzen. Die mittlerweile verstorbene Künstlerin bot in ihrem Zentrum für Straßenkinder neben der Versorgung und der Schulausbildung auch ein künstlerisches Angebot an. Die Kinder können Tanz, Musik, Theater und Akrobatik lernen, wenn sie Lust dazu haben. Talentierte junge Menschen sind Teil des Tanzensembles von Shangilia, das im ganzen Land unterwegs ist, um auf die Lage der Straßenkinder aufmerksam zu machen und die Auseinandersetzung mit den Rechten für Kinder anzuregen. Aber auch außerhalb des Landes, in anderen afrikanischen Ländern, in Europa und den USA konnten die Tanz- und Musikgruppen von Shangilia sich mit ihrer Kunst präsentieren.

Fr. 26.06.2009; 20.00 Uhr, Kammerspiele – Theater Koblenz
CACTUS JUNGES THEATER (MÜNSTER) mit “„s/w remix“

Schwarz/Weiß vom Cactus Junges Theater, Münster– klar: alltägliche Farben, die laut Wissenschaft eigentlich gar keine sind. Schwarz/Weiß: ein dunkles Gefühl? Unglück? Magisch und machtvoll? Unschuldig und rein? Leere? Weiße, Weißglut, Weißwurstäquator, Weißbier? Schwarzafrika, Schwarzarbeit, Schwarze Magie, Schwarzes Schaf? Schwarz/Weiß: umrissartige Bilder, sortiert, kontrastiert nach Schema F: auch Menschen. Aber was ist dazwischen, darin, dahinter? Bin ich black, wenn meine Mutter eine Schwarze aus Surinam ist, meine Haut hell und die Haare rötlich sind? Habe ich deshalb den Rhythmus im Blut? Wer bitte hat den Soul? Und was passiert, wenn ein Beatboxer und ein Jazz-Saxophonist auf eine klassische Flötistin treffen?
Acht junge Menschen mit doppelt so vielen Herkunftskulturen aus vier Kontinenten im Gepäck hatten keine Lust mehr auf schwarz-weißes Schubladendenken und entschlossen sich zu remixen: neu zu mischen, frech Querverbindungen zu schaffen, frei zu kombinieren und zu provozieren, ganz grenzenlos. Herausgekommen ist „s/w remix“ (Regie: Barbara Kemmler, Dramaturgie: Kabasia Chuwa), dessen Zutaten so vielfältig sind wie die Besetzung: eine Internet-Blinddate-Lovestory, philosophische Gespräche über Musik, Zugehörigkeit, Fremdsein und rappende Gartenzwerge, mit Klängen von Jazz bis Rap, mit Tanz von HipHop bis Postmodern.

Sa. 27.06.2009; 20.00 Uhr, Kammerspiele – Theater Koblenz
FREIE BÜHNE NEUWIED mit “FRÜHLINGS ERWACHEN

Ein Stück von Frank Wedekind in einer Bearbeitung der Freien Bühne Neuwied
Sie sind jung, unangepasst und brennen vor Leidenschaft. Wendla, Melchior und Moritz sind drei Teenager mitten in der Pubertät. Für ihr Aufbegehren gegen die einengende Welt der Erwachsenen müssen sie hart büßen: Wendla stirbt an den Folgen einer Abtreibung, Moritz erschießt sich aus Verzweiflung, und Melchior wird in eine Erziehungsanstalt gesperrt. Im Fokus der Inszenierung der Freien Bühne Neuwied steht dabei vor allem Leistungsdruck der Gesellschaft, der auf den Jugendlichen lastet und an dem sie zu zerbrechen drohen. Wedekind beschreibt den quälenden Aufbruch einer Jugendgeneration, die auf sich alleine gestellt mit den Ängsten und der Überforderung der Heranwachsenden klar kommen muss. Es ist eine Jugend, die sich verloren zwischen den angepassten Werten des Elternhauses und ihrer Sehnsucht nach einem unergründeten Leben selbst orientieren muss, dabei unentwegt auf der Suche nach der eigenen Identität ist.

So. 28.06.2009; 16.30 Uhr, Kammerspiele – Theater Koblenz
JUGENDCLUB THEATER KOBLENZ mit “LIVE FASTDIE YOUNG – von Nuran David Calis nach Frühlings Erwachen von Frank Wedekind

Das Leben „abschöpfen“, alles mitnehmen was geht.
Das jugendliche Personal aus Frank Wedekinds ‚Frühlings Erwachen’ befindet sich in der modernen Fassung von Nuran David Calis, trotz aller Aufklärung, in der gleichen Art von ‚Druckraum’ zwischen Eltern – Schule und der Sehnsucht nach Freiheit, wie in der Originalfassung von 1906.
LIVE FASTDIE YOUNG erzählt von einer Clique Jugendlicher, in der jeder Einzelne die Erfahrungen durchläuft, vor denen sie niemand schützen kann.

Jugendtheaterfestival impuls!v 2009

25. – 28. Juni 2009 in Koblenz

Hurra, endlich ist es da, das Programm für das Jugendtheaterfestival impulsiv 2009. Wir freuen uns euch dieses Jahr wieder Jugentheaterstücke aus Deutschland und der ganzen Welt präsentieren zu dürfen....

Artikel aus der Rhein-Zeitung vom 17.Mai 2008

Rheinzeitung080517.doc

Festivalstern Jugendtheater 2005

Impulsiv2005.pdf

Pressemitteilungen Impuls!v 2007

Kulturinfo April 2007
Kulturinfo Ap….pdf
Supersontag 12.05.2007
Supersonntag12.05.07..pdf
Rheinzeitung 24.05.2007
Rheinzeitung2….pdf
Kulturinfo Mai 2007
Kulturinfo Mai.pdf
Rheinzeitung 08.06.2007
Rheinzeitung 08.06.07..pdf
Queens Juni 2007
Queens Juni 07.pdf

Theaterprojekt im Kongo


Eines der aufregendsten Theaterprojekte der letzten Monate fand in Lubumbashi (Demokratische Republik Kongo) statt. Cactus Junges Theater ist Teil eines Netzwerkes von Theatergruppen auf verschiedenen Kontinenten, seit Jahren verbindet Cactus eine künstlerische Partnerschaft mit dem...

Festivalstern Jugendtheater 2006


festival_stern06_int.pdf

Auswertung der Umfrage zum Thema: Jugendtheater an Koblenzer Schulen

Im Frühling 2007 haben wir knapp 700 Koblenzer Jugendliche im Alter von 12 bis 19 Jahren befragt, welche Berührungspunkte sie bisher mit Jugendtheater hatten und was sie sich an Aktionen in Koblenz wünschen würden. Teilgenommen haben folgende Koblenzer Schulen: Hilda...

Mittwoch 21.05.2008 um 19.30 h, Ndere Kids (Uganda) mit „Blossom by right“

Ein Stück über die Verantwortlichkeit aller für die weltweite Realisierung der Kinderrechte


Ohne Altersbegrenzung

Die neueste Produktion der NDERE-Kids befasst sich mit Kinderrechten. Sie sind vor 18 Jahren von der UN festgeschrieben worden und Menschenrechte, also für alle Staaten bindend. In dem Stück zeigen die NDERE-Kids mit Szenen, Musik und Tanz, dass die Kinderrechte nicht nur eine „Nettigkeit” der Erwachsenen sind, sondern dass sie notwendig sind, um das Potenzial der Kinder in aller Welt zur vollen Entfaltung und Blüte zu bringen. Kinderarbeit, Kindersoldaten, Ernährung, Bildung und das Recht auf künstlerische Entfaltung sind die Themen, die auf der Bühne zur Sprache kommen. Wichtigste Botschaft des Stückes: wir alle sind dafür verantwortlich, für die weltweite Realisierung der Kinderrecht zu sorgen.
Die Ndere Troupe aus Kampala in Uganda ist ein inzwischen international anerkanntes und erfolgreiches Theaterensemble. Der Erfolg gründet vor allem in der unterschiedlichen Herkunft der Schauspieler und Schauspielerinnen. Talentierte, sozial benachteiligte junge Menschen (Waisen, Behinderte, Schulabbrecher) oder Kinder aus verarmten Familien finden bei NDERE Aufnahme. Ihnen wird ein Zuhause, Schulbesuch, Versicherung und vor allem die Freiheit und Ermutigung gegeben, sich künstlerisch auszudrücken. Sie spüren, dass sie nicht länger unterprivilegiert und hilflos, sondern wesentlich zum eigenen Erfolg und Glück beitragen und Anderen Freude schenken können.
Lebensfreude pur versprühten die „Ndere Kids“ aus Uganda. Hier pulsierte im wahren Wortsinn internationale ‘Jugendbewegung’.

Eröffnungsveranstaltung
Mi. 21.05.
19.30 h
Kulturfabrik
VVK: 5,-€;AK 7,-€

Karten online

Agora Theater mit <Der gute Hirte>

Ab 12 Jahren

Eine wundervolle Geschichte, die voller Optimismus und mit ganz viel Humor vom Verlust und vom Schaffen einer eigenen Welt erzählt.

Ob man Claude Caminski nun als leicht verrückt, behindert oder als mutig und unkonventionell bezeichnet, spielt für ihn keine Rolle. Er weiß, dass alles von der individuellen Wahrnehmung abhängt. Im Erzählen seiner Geschichte, der Geschichte des guten Hirten, blüht er auf. Dabei schafft er es, das Publikum mitzunehmen. Und alsbald beginnt er auf einer grünen Wiese inmitten einer blökenden Schafherde vom Leben des guten Hirten zu erzählen und von seinem Bemühen, die Tiere zu beschützen. Trotzdem wird ihm alles genommen: eine Seuche raffte seine Schafherde dahin, der Hund wurde vom Milchwagen überfahren, der Esel von einer giftigen Schlange gebissen und der Adler blieb eines Tages spurlos verschwunden. Claude Caminski lebt die Gefühle seines Helden intensiv mit, der trotz all seiner Verluste seinen Lebensmut nicht verliert. Wie? Das zu erzählen soll Claude Caminski vorbehalten bleiben. Indem Caminski die Geschichte vom Hirten erzählt, erschafft er die Welt neu. Eine Welt, die voller Optimismus und mit ganz viel Humor auch beim Zuschauer keinen Platz für Schwermut lässt.

Das 1980 durch Marcel Cremer gegründete deutschsprachige Agora Theater ist ein professionelles Theaterensemble der Freien Szene mit ganzjährigem Spielbetrieb. Die Produktionen zeichnen sich vor allem durch die autobiographischen Inhalte, ihre Aktualität und gesellschaftskritischen Polarisationen aus. Das
Agora Theater bekam unter anderem folgende Auszeichnungen:
Kölner Theaterpreis; Theaterpreis der Stadt Göppingen;Marburger Kinder- und Jugendtheaterpreis.
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Der unberechenbare Charakter von Claude Caminski sowie das hervorragende Improvisationstalent seines Darstellers Kurt Pothen macht aus jeder Inszenierung des guten Hirten eine einzigartige Vorstellung.
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Mi. 23.4. 10.00 Uhr, Kinder- und Jugendtheater Speyer (Tel. 06232/2890-750)
Mi. 7.5. 20.00 Uhr und Do. 8.5. 11.00 Uhr, Haus der Jugend Bitburg (Tel. 06561/6001-220/-225)
Di. 13.5. 20.00 Uhr und Mi. 14.5. 10.00 Uhr, Tuchfabrik Trier (Tel. 0651/718-3410)
Fr. 29.8. 21.00 Uhr, Schloss Oberstein Idar-Oberstein (Tel. 06781/64881). Hier mit “Die Kreuzritter”!

Donnerstag 22.05.2008 um 19.30 h, Cactus Junges Theater mit „Ich tanze weiter“

Von Gangstern, langweiligen Sozialstunden und dem großen Traum vom Breakdance


Ab 12 Jahren

Es wird schnell getanzt in der Inszenierung, die Film, Theater und Breakdance auf frische und aufregende Weise miteinander verbindet. Aus der Idee der Darsteller ist eine Geschichte entstanden, die von Zaubermützen, gefährlichen Gangstern, langweiligen Sozialstunden und dem großen Traum vom Breakdance erzählt. Die Inszenierung von Hanna Hegenscheidt zitiert verschiedene Filmgenres, hat urbane Musikalität und verzaubert mit Bildern aus der Märchenwelt.
Cactus ist ein offenes Theaterensemble, das sich an interessierte Jugendliche wendet und bewusst den multikulturellen Austausch sucht. Die Stücke wirken authentisch, da die jugendlichen Akteure ihre eigenen Erfahrungen und Emotionen mit in die Stückgestaltung geben. Cactus Junges Theater wurde diverse Male zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen.

Do.22.05.
19.30 h
Kulturfabrik
VVK: 5,-€;AK 7,-€

Karten online

Cactus Jungen Theater (Münster) & »Balou e.V.«(Kongo) mit <Une robe à moi>

Ohne Altersbegrenzung

Eine theatralische Gemeinschaftsproduktion junger Frauen aus zwei Welten und ihre Lebensentwürfe

Wir befinden uns im Atelier einer Schneiderin. Was für ein Kleid wünsche ich mir? Was für ein Leben wünsche ich mir? Diesen Fragen gingen neun junge Kongolesinnen und Deutsche sechs Wochen lang nach. Das Kleid wird zum Bild für ein Leben, das ich mir wünsche. Interviews mit Frauen, die erfolgreich im gesellschaftlichen und beruflichen Leben stehen, viele Gespräche und Improvisationen sind die Grundlage für das Theaterstück. Mit Theater, Tanz und Gesang ist ein Stück von allen Teilnehmerinnen entwickelt worden, das die Hoffnungen und Ängste junger Frauen im Kongo und in Deutschland zum Ausdruck bringt.

Cactus Junges Theater ist eine Organisation, die seit 15 Jahren mit Jugendlichen Theaterstücke entwickelt, die sich mit den Themen junger Menschen beschäftigen. Außerdem sind sie Teil eines Netzwerkes von Theatergruppen auf verschiedenen Kontinenten. Seit Jahren verbindet Cactus eine künstlerische Partnerschaft mit dem Verein für Straßenkinder „Balou e.V.“. Nach verschiedenen Austauschprojekten in Münster und im Kongo ist nun die erste gemeinsame Theaterproduktion mit dem Titel „Une robe à moi/Ein Kleid, dass passt“ entstanden.
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In fließenden Szenenwechseln spielen die jungen Darstellerinnen die Gegensätze unseres Frauenbildes aus, dessen Selbstfindungsfantasien mit Ironie und Verve aufgegriffen werden.
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Di. 26.8. 19.30 Uhr, Stadttheater Idar-Oberstein (Tel. 06781/64531)
Mi. 27.8. 19.00 Uhr, Landskronhalle Oppenheim (Tel. 06133/4909-14 /-19)
Do. 28.8. 20.00 Uhr, Lincoln Theater Worms (Tel. 06241/8531050)
Fr. 29.8. 19.30 Uhr, Grundschule Heidesheim (Tel. 06132/57834)

Freitag 23.05.2008 um 19.30 h, TheaterUmriss mit „Nachtasyl“

Das wohl bekannteste Schauspiel Maxim Gorkis schildert die Tiefe eines russischen Nachtasyls und das Sehnen der Mieter nach einem besseren Leben.


Ab 14 Jahren

Das Nachtasyl birgt in seinem Inneren die Ausgestoßenen und Nutzlosen einer werdenden industriellen Gesellschaft. Vagabunden, arbeitslose Handwerker und Pilger tummeln sich in diesem lebensfeindlichen Raum. Es scheint kein Entrinnen zu geben aus der Langeweile eines jeden Tages, aus dem Schicksal der lebenslangen Verstoßenheit. Doch als der Pilger Luka auftaucht, beginnt sich der Blick der Insassen auf das Leben zu verändern. Das Leben als Illusion begreifen. Die Augen vor der Wahrheit verschließen und sich in eine schöne Scheinwelt, die natürlich nur im Geiste besteht, flüchten. Dass dies jedoch auf Dauer keine Lösung ist, wird ihnen schmerzlich schnell bewusst.
TheaterUmriss ist ein freies Theaterensemble mit Sitz in Trier. Im Jahr 2006 begann die theatrale Arbeit mit Studenten verschiedener Fachrichtungen. Am Ende stand die Inszenierung von Martin Heckmanns postdramatischem Stoff „Schieß doch Kaufhaus!“. Für das derzeitige Projekt versammelte sich ein neues Ensemble um die beiden Regisseure Sebastian Bolitz und Roman Schmitz und begann mit der Arbeit an dem Stück „Nachtasyl“ von Maxim Gorki. Proben- und Spielort ist auch in diesem Jahr wieder das Exzellenzhaus Trier.
“Ein neues Leben … ganz von vorn … ja, das wäre schön!”

Fr. 23.05.
19.30 h
Kulturfabrik
VVK: 5,-€/AK:7,-€

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Samstag 24.05.2008 um 20.00 h, Enthusiasten Stadttheater Koblenz mit "Fauxpas"

Eine Performance über die Sehnsucht, dem Alltag zu entrinnen

Seit November hat eine Gruppe Theaterenthusiasten von Jugendlichen und junggebliebenen älteren Menschen trainiert, improvisiert und experimentiert. Inzwischen hat sich ein umfangreicher ‚Fundus’ an Szenen angesammelt, die um das Thema Sehnsucht nach Veränderung kreisen. Alltäglichkeiten werden hier zu Absurditäten und Skurriles scheint ganz normal. Freuen Sie sich auf eine Performance, die Sie an neue Orte führt, und auf ein Ensemble mit erfrischender Spielfreude.
Anna Zimmer ist seit letztem Jahr als Theaterpädagogin am Stadttheater Koblenz tätig und erweitert das Angebot für Jugendliche und Erwachsene um spielplanbegleitende Workshops zu ausgesuchten Inszenierungen. Die Idee ist die spielerische Auseinandersetzung mit verschiedenen Stücken und durch unterschiedliche Lesearten, das Kennenlernen und die szenische Annäherung an Figuren. Die Enthusiasten zeigen sich mit „Fauxpas“ das erste Mal dem öffentlichen Publikum.

Sa. 24.05.
20.00 h
Kammerspiele Koblenz
Jugendliche : 5,-€ /
Erwachsene :9,-€

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Kinder- und Jugendtheater Speyer & Pfalzbau Ludwigshafen mit <Der Schneckenjunge>

Ab 10 Jahren

Ein sehr einfühlsames Stück über die erste Liebe

Nacht. Ein geheimnisvoller Spielort für ein ungewöhnliches Treffen: Ein verwahrloster Garten und eine verlassene Hundehütte. Ein Junge trifft ein Mädchen. Beide haben etwas zu verbergen. Während die Erwachsenen in der Ferne unverdrossen ihre Party feiern, versuchen der scheue Junge und das schlagfertige Mädchen sich näher zu kommen. Das Stück „Der Schneckenjunge“ ist Gewinner des norwegischen Stückwettbewerbs „100 und jetzt“ – anlässlich des Ibsen-Jahres 2006!

Das Kinder- und Jugendtheater Speyer – 1996 mit dem Deutschen Jugendtheaterpreis ausgezeichnet – ist seit Beginn ein fester Bestandteil des Festivalsterns Jugendtheater. Es macht seit 18 Jahren anspruchsvolles Theater für Jugendliche.
Das Theater im Pfalzbau Ludwigshafen ist nicht nur eine weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Gastspielbühne auf hohem internationalem Niveau, sondern legt seit einigen Jahren einen besonderen Schwerpunkt seiner Arbeit in Eigenproduktionen.
2002 starteten sie mit „Memphis Brothers“ ihre erste gemeinsame Produktion, gefolgt von zwei weiteren Produktionen. „Der Schneckenjunge“ ist nun die Fortsetzung der Zusammenarbeit des Theaters im Pfalzbau Ludwigshafen mit dem Kinder- und Jugendtheater Speyer. Regie führt wieder Matthias Folz. Dramaturgie: Carolin Grein.

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Der Wechsel zwischen den Spielformen garantiert Tempo und stachelt die Aufmerksamkeit an. Die dramaturgische Konstruktion ist einleuchtend, hochdramatisch, spannend, immer wieder überraschend und sehr komisch.
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Fr. 16.5. 10.00 Uhr, Schulzentrum Bad Marienberg (Tel. 02661/6268-231)
Di. 3.6. 11.00 Uhr, Realschule Daun (Tel. 06592/4235)
Mi. 29.10. 11.00 Uhr, Tuchfabrik Trier (0651/718-3412)

Sonntag 25.05.2008 um 18.00h, Freies Theater Neuwied mit "Ich knall euch ab"

Theaterstück nach dem gleichnamigen Roman von Morton Rhue


Ab 13 Jahren

“Ich knall euch ab” erzählt die fiktive Geschichte eines Schüler-Amoklaufes an einer amerikanischen High School, wie sie sich schon mehrfach ähnlich abgespielt hat (Amoklauf von Littleton bzw. Erfurt). Es handelt von den zwei Schülern Gary und Brendan, die an ihrer Schule von Mitschülern, die in der inoffiziellen Hierarchie über ihnen stehen, terrorisiert werden. Die beiden Schüler entladen ihre angestauten Aggressionen in einem Amoklauf, bei dem sie einen Mitschüler und einen Lehrer anschießen. Schließlich erschießt sich Gary selbst und Brendan wird von Mitschülern überwältigt und ins Koma geprügelt.
Die “Freie Bühne Neuwied” wurde 2003 von dem Schauspieler und Regisseur Boris Weber gegründet. Neben zahlreichen Produktionen an ungewöhnlichen Ort (im Hallenbad, auf der Burg Altwied, dem Ausflugsschiff Carmen Silva usw.) ist das Jugendtheater ein besonderes Anliegen der „Freien Bühne“. So inszenierte Boris Weber 2006 “Die Welle” nach dem gleichnamigen Roman von Morton Rhue, bei dem Profi-Schauspieler und talentierte Jugendliche zusammen auf der Bühne standen. Das Theaterstück “Ich knall euch ab” setzt diese Arbeit fort.

So. 25.05.
18.00 h
Kulturfabrik
VVK: 5,-€/AK:7,-€

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Neues Tendenz Theater mit <Kein schöner Land>

Ab 14 Jahren

Ein Stück über Rechtsextremismus und die zunehmende Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen.

Die Journalistin Julia Scholz will einen Artikel über die rechte Szene schreiben und nimmt dazu Kontakt zum jungen Neonazi Chris auf. Was zunächst nur nach einem normalen Interview aussieht, entwickelt sich zu einem beklemmenden Erlebnis der Ausschreitungen von Rostock-Lichtenhagen.
„Kein schöner Land“ versucht sowohl einen Einblick in die Täterpsychologie eines rechtsradikalen Jugendlichen zu geben als auch Hintergründe, Fakten und das fremdenfeindliche Verhalten der Beifall klatschenden Bürger rund um die Ereignisse von Rostock-Lichtenhagen im Sommer 1992 aufzuzeigen.
„Kein schöner Land“ ist ein Stück über die Hintergründe der Beziehung von Medien, Rechtsextremismus und der Machtlosigkeit des Rechtsstaates angesichts einer zunehmenden Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen und in den Medien.

Das „Neue Tendenz Theater“ aus Köln ist ein Zusammenschluss freier Schauspieler und Theatermacher, das seit seiner Gründung 1989 eine Vielzahl von geförderten Projekten, Theaterstücken und Revuen inszeniert hat. Seine Ensemblemitglieder arbeiten freiberuflich und in fester Anstellung an renommierten deutschen Theatern.
Nach der erfolgreichen Inszenierung des Stücks „Die weiße Rose – Der geheime Widerstand der Geschwister Scholl“ setzt das Neue Tendenz Theater seine Reihe der politischen Theaterstücke fort und greift mit „Kein schöner Land“ ein leider immer noch aktuelles Thema auf.

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Erschrockenes Innehalten: Die Präsentation ist ungemein eindrucksvoll. Mehr kann Theater kaum leisten.
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Do. 14.8. 20.00 Uhr, Lincoln Theater Worms (06241/267205)
Mi. 3.9. 20.00 Uhr, Alfred-Delp-Schule Hargesheim (Tel 0671-72151)
Mi. 10.9. 10.00 Uhr, Kaplan-Dasbach-Heim Horhausen (Tel. 02681/812543)
Do. 11.9. 10.00 Uhr, Wilhelm-von-Nassau-Schule Bad Marienberg (Tel. 02602/124-453)
Fr. 12.9. 10.00 Uhr, Regionale Schule Wirges (Tel. 02602/124-453)
Di. 30.9. 10.00 Uhr, Turnhalle Herrstein (Tel. 06785/79-102/-406)
Do. 2.10. 19.00 Uhr, Kinder- und Jugendtheater Speyer (Tel. 06232/2890-750)
Mi. 29.10. 19.00 Uhr, Hofenfels-Gymnasium Zweibrücken (Tel. 06332/871-451 und -471)

Ndere Kids (Uganda) mit <Blossom by right>

Ohne Altersbegrenzung

Ein Stück über die Verantwortlichkeit aller für die weltweite Realisiereung der Kinderrechte

Die neueste Produktion der NDERE-Kids befasst sich mit Kinderrechten. Sie sind vor 18 Jahren von der UN festgeschrieben worden und Menschenrechte, also für alle Staaten bindend. In dem Stück zeigen die NDERE-Kids mit Szenen, Musik und Tanz, dass die Kinderrechte nicht nur eine „Nettigkeit” der Erwachsenen sind, sondern dass sie notwendig sind, um das Potenzial der Kinder in aller Welt zur vollen Entfaltung und Blüte zu bringen. Kinderarbeit, Kindersoldaten, Ernährung, Bildung und das Recht auf künstlerische Entfaltung sind die Themen, die auf der Bühne zur Sprache kommen. Wichtigste Botschaft des Stückes: wir alle sind dafür verantwortlich für die weltweite Realisierung der Kinderrecht zu sorgen.
Die Ndere Troupe aus Kampala in Uganda ist ein inzwischen international anerkanntes und erfolgreiches Theaterensemble. Der Erfolg gründet vor allem in der unterschiedlichen Herkunft der Schauspieler und Schauspielerinnen. Talentierte, sozial benachteiligte junge Menschen (Waisen, Behinderte, Schulabbrecher) oder Kinder aus verarmten Familien finden bei NDERE Aufnahme. Ihnen wird ein Zuhause, Schulbesuch, Versicherung und vor allem die Freiheit und Ermutigung gegeben, sich künstlerisch auszudrücken. Sie spüren, dass sie nicht länger unterprivilegiert und hilflos sind, sondern wesentlich zum eigenen Erfolg und Glück beitragen und Anderen Freude schenken können.

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Lebensfreude pur versprühten die „Ndere Kids“ aus Uganda. Hier pulsierte im wahren Wortsinn internationale ‘Jugendbewegung’.
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Fr. 16.5. 20.00 Uhr, Sporthalle Herschbach/OWW (Tel. 06435/508-28)
Sa. 17.5. 17.00 Uhr, Bundenbach Altenburg (Tel. 06544/766)
So. 18.5. 14.00 Uhr, Gartenschau Kaiserslautern (Tel. 0631/7105484)
Mo. 19.5. 19.30 Uhr, Schulzentrum Katzenelnbogen (Tel. 02603/972163 oder 06486/90030)
Di. 20.5. 18.00 Uhr, Werner-Heisenberg-Gymnasium Bad Dürkheim (Tel. 06322/94800)
Mi. 21.5. 19.30 Uhr, Kulturfabrik Koblenz (Tel. 0261/982115-0)

Oemmes & Oimel mit <Spaceman>

Ab 12 Jahren (bzw. ab dem 3. Jahr Englischunterricht)

British Comedy von Mark Down und Nick Barnes

Mit nichts als einigen Tafeln und zwei Kreidestückchen, die Harry und Betty heißen und auch noch sprechen können, entwickelt Charles Ripley eine wundervoll komische Reise durch Raum und Zeit. Eine abgefahrene Story mit viel Witz und voller Überraschungen, ganz in der Tradition bester britischer Comedy… Erleben Sie die Originalversion des Londoner Kultstücks „Spaceman“ natürlich mit einem Native-speaker in der Titelrolle und unter der Co-Regie von Original-Spaceman Marc Down vom Blind Summit Theatre.

Seit seiner Gründung 1974 steht Ömmes & Oimel für ein Theater, das sich inhaltlich mit den Fragen von Kindern und Jugendlichen an unsere heutige Welt auseinandersetzt und sich künstlerisch an den unterschiedlichen Theaterformen und deren Zusammenführung orientiert.
Ömmes & Oimel gastiert in der ganzen Bundesrepublik und dem europäischen Ausland und wurde überregional mit Preisen ausgezeichnet. Das Stück wurde nominiert für den Kölner Theaterpreis 2006.

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Do you believe in space monsters? Bud does.
The problem is, no-one else believes in them – not his grandpa, or his mum and dad, not even his best friend Jane. So one day, Bud leaves home and sets off to become a Spaceman…
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Mi. 30.4. 10.00 Uhr, Kinder- und Jugendtheater Speyer (Tel. 06232/2890-750)
Mi. 14.5. 10.00 Uhr, IGS Hamm (Tel. 02682/953560)
Do. 15.5. 9.45 Uhr, Regionale Schule Rhaunen (Tel. 06544/999110)
Do. 21.8. 19.00 Uhr, Tuchfabrik Trier (Tel. 0651/718-3410)
Fr. 26.9. 9.00 & 11.30 Uhr, Hüttenhaus Herdorf (Tel. 02744/922312)

Theatergroep De Bus (Niederlande) mit <Sirene>

Ab 10 Jahren

Ein Theaterstück in einem Autobus über die Zeit nach der Klimakatastrophe – Ein Theatererlebnis besonderer Art

Die Theatergroep De Bus reist mit ihrem eigenen Theater an: ein alter, pinkfarbener Autobus wird zu einem Theater umgewandelt. Die drei Akteurinnen schauen anfangs aus einer Luke, die im Dach des Busses eingelassen ist und bitten die Zuschauer herein. Sobald man eingetreten ist, hat man das Gefühl, irgendwo anders zu sein. Die Zuschauer befinden sich nun im Inneren eines Wales – ihrer zukünftigen Zufluchtsstätte. Denn hier werden die Menschen überleben können, nachdem die Polkappen geschmolzen sind und alles Land unter dem Meeresspiegel liegt. Charmant weisen die drei Reisebegleiterinnen die Crew ein, worauf sie im Notfall achten müssen.
Die Theatergruppe „De Bus“ wurde im Januar 2006 von Linda Savelkouls, Kristel Boekhorst und Mariel Vaartjes, drei Absolventinnen der Schauspielschule Maastricht, gegründet. In Anlehnung an das mittelalterliche Wandertheater bringen sie die fahrende Bühne in Form eines alten, pinkfarbenen Autobusses zu den Menschen.
Im Sommer 2006 zeigten sie auf verschiedenen Festivals in Europa das Stück „Europia, das Podroz Magical Mythique“. Die erfolgreiche Multimedia-Performance nahm den Besucher mit auf eine Rundreise durch die Stadt „Europia“. Neben dem Theater bietet der Bus auch Raum für den Austausch zwischen unterschiedlichen Kunstformen und Künstlern und lädt ein, das gesamte Potenzial dieser Wanderbühne auszureizen.

Wir danken dem Niederländischen Generalkonsulat in Frankfurt für die großzügige Unterstützung
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Die drei Akteurinnen begleiten die Zuschauer auf charmante Art und Weise in eine verwunschene Unterwasserwelt. Ein wundervolles Stück Theater
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So. 18.5. 13.00/14.00/15.00 & 16.00 Uhr, Rathausplatz Bitburg (Tel. 06561/6001-220/-225)
Mo. 19.5. 17.00 & 20.00 Uhr, Kulturfabrik Koblenz (Tel. 0261/85280)

Theater Marabu mit <Wir alle für immer zusammen>

Ab 10 Jahren

Ein wunderbar ehrliches und humorvolles Stück über unsere multikulturelle Gesellschaft und ihre Patchwork-Familien

Die 11jährige Polleke ist in Mimun verliebt. Doch der gebürtige Marokkaner ist von seinen Eltern schon längst einem muslimischen Mädchen versprochen. Mit der Liebe, das weiß Polleke, ist es so eine Sache. Sie ist schwierig, vielleicht sogar unmöglich. Dabei stört es sie ja gar nicht, dass ihre Eltern geschieden sind. Sie hat ihren Papa sehr lieb, und sie hat eine prima Mama. Ihr Lehrer ist eigentlich auch ganz in Ordnung, aber es gehört sich doch nicht, dass sich der Klassenlehrer in die eigene Mama verliebt. Aber sie gibt die Hoffnung nicht auf, dass am Ende doch alles gut wird, mit Mimun, ihrer Mama, ihrem Papa und wenn es sein muss sogar mit dem Lehrer.
Das Theater Marabu (gegründet 1993) ist ein professionelles freies Gastspieltheater. Die Zusammenarbeit mit renommierten Künstlern und Künstlerinnen, insbesondere mit Gastregisseur/innen und ihren jeweiligen Arbeitsansätzen, tragen zu der ganz eigenen Sprache und künstlerischen Vielfalt des Theaters bei. Das Theater Marabu sucht die Nähe zu seinen jungen Zuschauern und traut ihnen gleichwohl wie Erwachsenen zu, Theatererlebnisse differenziert wahrzunehmen und auf ganz individuelle Art mit den eigenen Erfahrungen zu verknüpfen. Ihre Arbeit wurde zu Recht mehrfach ausgezeichnet.
„Wir alle für immer zusammen“ ist ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis 2002 und dem UNESCO-Preis für Kinder- und Jugendliteratur 2003.

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Dass aus dem Ganzen keine angeknackste Multikulti-Patchwork-Familien-Idylle wird, liegt an dem wunderbar selbstironisch agierenden Schauspieler-Quartett.
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Mi. 4.6. 18.00 Uhr, Symposion Weißenseifen (Tel. 01801/58661901)

Theater Metronom mit<Oskar und die Dame in Rosa>

Ab 12 Jahren
nach dem Bestseller-Roman von Eric-Emmanuel Schmitt

Eine Geschichte vom Kummer, vom Verlust, vom Tod, von der Liebe & vom Erwachsenwerden – Ein Plädoyer für das Leben!

Unerschrocken und ohne falsche Sentimentalität begegnet der Zuschauer der schlimmsten Vorstellung: Krankheit und Tod eines Kindes. Der zehnjährige Oskar hat Leukämie und weiß, dass er noch kurze Zeit zu leben hat. Seine Eltern sind Feiglinge und meiden das Thema. Nur die ehemalige Catcherin Oma Rosa hat den Mut, mit Oskar über seine Fragen nachzudenken. Sie rät ihm, sich jeden verbleibenden Tag wie zehn Jahre vorzustellen, und so durchlebt Oskar auf wundersame Weise ein ganzes Menschenleben: Pubertät, erste Liebe, Eifersucht, Midlifecrisis und das Alter.
Oskars Briefe an Gott, an den er eigentlich gar nicht glaubt, geben einen tiefen Einblick in Oskars Seele, die so voll Witz, Tragik und Schönheit ist, wie es nur bei einem Kind sein kann. Ein Stück, das in Erinnerung bleiben wird.
Das Theater Metronom wurde 1985 von den beiden Schauspielern Karin Schroeder und Andreas Goehrt als Tourneetheater gegründet. In wechselnden Besetzungen entstanden unterschiedlichste Theaterproduktionen, sowohl für junges Publikum als auch für Erwachsene. Heute verfügt das Ensemble über eine eigene Spielstätte am Rande der Lüneburger Heide. Das Repertoire umfasst Stücke für den Abendspielplan, wie auch Kinder- und Jugendtheaterproduktionen. Ihre Stücke erzählen Geschichten in einem Theater der Emotionen unter gleichwertiger Einbeziehung von Sprache, Bewegung, Ton und Licht, mit dem Ziel ein lebendiges Theatererlebnis zu schaffen.

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Ein Plädoyer für das Leben!
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So. 8.6. 20.00 Uhr, „Kulturbeutel Festival“ Speyer, (Tel. 06232/2890-750)
Di. 17.6. 11.00 & 20.00 Uhr, Saalbau Neustadt/Weinstraße (Tel. 06321/855-447)

Thevo mit <traum-haft>

Ab 13 Jahren

Alkoholsucht, Drogensucht, Spielsucht und Magersucht. Ein Stück, in dem die Zuschauer in das Geschehen auf der Bühne eingreifen können.

In “traum-haft” geht es um Träume, Sehnsüchte, Drogen und Sucht – offene und versteckte. Das Stück zeigt uns schlaglichtartig kurze Szenen aus dem Leben der vier Jugendlichen Sarah, Franzi, Kämpfer und Sean. Wir begleiten sie an Orte und in Situationen ihres Lebens … alleine, mit Freunden, Eltern, Mitschülern. Wir sehen ihr jeweils ganz unterschiedliches Suchtverhalten, welches teilweise offen zu Tage tritt und teilweise verborgen liegt. Schnell werden die Grenzen des konventionellen Theaters durchbrochen, indem die Zuschauer in das Geschehen auf der Bühne eingreifen können. „Traumhaft“ beschäftigt sich mit den Thematiken: Alkoholsucht, Drogensucht, Spielsucht und Magersucht.
Das Theater thevo feierte 2007 sein 25-jähriges Bestehen. Das Repertoire umfasst neben der Weiterentwicklung und Modifizierung von Forumtheater auch internationale Koproduktionen, experimentelles Musiktheater, Kindertheater und Theater für alle Fälle. Das Theater thevo ist das ganze Jahr über mobil in Deutschland und international unterwegs. Sich selbst begreift die Gruppe als Theater von Menschen für Menschen. In Form des Forumtheaters stellt die Gruppe dem Publikum eine Szene vor, die unbefriedigend endet. Die Zuschauer können sich in die dargestellten Szenen einwechseln und neue Lösungswege zeigen. Forumtheater ist ein effektives und gleichzeitig kreatives (ästhetisches) Training für zukünftiges Handeln in brisanten Konfliktsituationen.

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Die schauspielenden Schüler ergänzen das Stück auf der Bühne bisweilen so gut, dass minutenlang weitergespielt wird, ohne das Stück zu unterbrechen.
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Di. 3.6. 20.00 Uhr & Mi. 4.6. 11.00 Uhr, Kinder- und Jugendtheater Speyer (Tel. 06232/2890-750 oder 06232/26047)
Di. 26.8. 10.00 Uhr, Stadthalle Betzdorf (Tel. 02681/812543)
Mi. 27.8. 10.00 Uhr, Stadthalle Westerburg (Tel. 02602/124-453)

 

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